
Ratgeber
Förderung für Digitalisierung in Österreich.
Programme in Wien und den Bundesländern, was gefördert wird und wie der Antrag läuft.
Kurz gesagt
Digitalisierungsprojekte werden in Österreich gefördert – in Wien mit 25 bis 50 %, in den anderen Bundesländern je nach Programm. Eine Website allein wird selten gefördert; Online-Buchung, Buddys und Prozess-Anbindung eher. Der Antrag muss immer vor dem Projektstart gestellt sein. Stand: 5. Oktober 2026, ohne Gewähr.
Gibt es eine Förderung für Digitalisierung in Österreich?
Ja. Digitalisierungsprojekte werden in Österreich gefördert, in Wien mit 25 bis 50 %, in den anderen Bundesländern je nach Programm. Gefördert wird vor allem, was Arbeit abnimmt: Online-Buchung mit Kalender, Anfrage- und Bestellsysteme, Buddys, Datenanbindung. Die Förderung vergibt immer die Förderstelle, nicht wir.
Welche Förderungen gibt es in Wien?
Die Wirtschaftsagentur Wien hat zwei passende Programme. „Lebendiges Grätzl“: 25 % der Projektkosten, 35 % in Zielgebieten, Kosten ab 7.500 €, bis 20.000 € Zuschuss. „Digitalisierung“: bis 50 % der anerkannten Kosten ab 10.000 €, bis 50.000 € Zuschuss, mit Digitalisierungsplan. Beide laufen bis 31. Dezember 2026.
- „Lebendiges Grätzl“: Kleinst- und Kleinunternehmen mit Standort in Wien, auch Gründer; ausdrücklich auch Digitalisierung von Prozessen, KI und Cloud-Lösungen.
- „Digitalisierung“: Klein- und Mittelunternehmen mit Betriebsstätte in Wien seit mindestens einem Jahr; Standard-Software oder Hardware allein wird nicht gefördert.
Wird eine Website gefördert?
Eine Website allein wird fast nirgends gefördert. Ausnahme ist die Steiermark: „Lebens!Nah“ der SFG nennt ausdrücklich die erste Website oder den ersten Online-Shop (30 %, bis 2.500 €). Sonst gilt: Website mit Online-Buchung, Buddy oder Prozess-Anbindung hat deutlich bessere Chancen.
Was gilt in den anderen Bundesländern?
Niederösterreich fördert mit „digi4Wirtschaft“ 20 % ab 5.000 €, Oberösterreich mit „DIGITAL.PLUS 26“ 35 % bis 7.000 € (bis 2.11.2026), Kärnten mit „Umsetzung.KI“ 30 % bis 10.000 €, Vorarlberg mit „GO.DIGITAL“ Beratung und Umsetzung. In Salzburg, Tirol und im Burgenland gibt es derzeit kein offenes Landesprogramm für kleine Vorhaben.
Das bundesweite KMU.DIGITAL ist für 2026 vollständig ausgeschöpft; derzeit sind keine Anträge möglich. Budgets sind oft nach Wochen verbraucht – wir prüfen vor jedem Antrag den Tagesstand.
Wie läuft der Förderantrag mit A2 Digital Works?
In vier Schritten: Förder-Check, Projekt- und Digitalisierungsplan, Antrag gemeinsam, dann Umsetzung mit Nachweisen. Der Förder-Check ist unverbindlich; für die Begleitung vereinbaren wir vorab eine fixe Erfolgsbeteiligung, fällig erst bei Zusage. Wird nichts zugesagt, zahlen Sie für die Begleitung nichts. Wichtig: Beauftragen Sie nichts vor der Einreichung.
Förderantrag für ein Digitalprojekt mit A2 Digital Works
- Förder-CheckSie beschreiben in zwei Minuten, was Sie vorhaben. Innerhalb von zwei Werktagen sagen wir, welches Programm passt und wie viel realistisch drin ist – unverbindlich.
- Projekt- und DigitalisierungsplanWir schreiben den Plan, den die Förderstelle sehen will: Ausgangslage, Maßnahmen, Kosten, Nutzen.
- Antrag gemeinsamSie reichen ein, wir bereiten alles vor. Das Projekt beginnt erst nach der Einreichung.
- Umsetzung und NachweisNach der Zusage bauen wir. Rechnungen, Zahlungsnachweise und Abschlussbericht liefern wir so, wie die Förderstelle sie braucht.
Aktualisiert am 18. Oktober 2026 · A2 Digital Works, Wien
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