Eine Website als Glastafel in einer hellen Halle; ein kleiner kobaltblauer Buddy verbindet sie über leuchtende Linien mit einem Kalender, einer Tischglocke und einem Stapel Karten.
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Oktober 2026 · 4 Minuten · A2 Digital Works

Warum die Website allein selten gefördert wird

Wer in Österreich eine Website bauen lässt, hört oft: „Dafür gibt es Förderung.“ Das stimmt — mit einer Einschränkung, die man vorher kennen sollte. Wir haben die Programme der Bundesländer durchgesehen, Stand Anfang Oktober 2026. Das Bild ist klar.

Gefördert wird der Prozess, nicht die Visitenkarte

Niederösterreich schließt in seiner neuen Förderung „digi4Wirtschaft“ Websites und Webshops allein ausdrücklich aus; gefördert wird, was Daten in den Betriebsalltag bringt — Automatisierung, Schnittstellen, Auswertung. Oberösterreich fördert mit DIGITAL.PLUS 26 Prozess-Automatisierung, Daten und KI sowie IT-Sicherheit, aber kein digitales Marketing und keine Standard-Software. Die Wiener Digitalisierungsförderung verlangt einen Digitalisierungsplan und nimmt keine Einzelmaßnahme. Die Ausnahme ist die Steiermark: Die Förderung „Lebens!Nah“ nennt die erstmalige Erstellung einer Website oder eines Online-Shops wörtlich — 30 %, bis 2.500 €.

  • WienLandesprogramm offen
  • Niederösterreichoffen, mit Einschränkung
  • Oberösterreichoffen, mit Einschränkung
  • SteiermarkLandesprogramm offen
  • Kärntenoffen, mit Einschränkung
  • Vorarlbergoffen, mit Einschränkung
  • Salzburgderzeit keines
  • Tirolderzeit keines
  • Burgenlandderzeit keines
Stand 5. Oktober 2026, eigene Durchsicht der Förderstellen. „Mit Einschränkung“ heißt: nur bestimmte Vorhaben, Mindestgrößen oder fast verbrauchtes Budget. Programme ändern sich — maßgeblich ist immer die Förderstelle.

Was das praktisch heißt

Eine Website mit Online-Terminbuchung, die in Ihren Kalender schreibt, ist ein Prozess. Ein Buddy, der Anfragen annimmt, nachfragt und Termine einträgt, ist Automatisierung. Eine Website mit Öffnungszeiten und Fotos ist eine Visitenkarte — gut und nötig, aber in den meisten Programmen nicht förderfähig. Wer Förderung will, plant das Projekt von der Arbeit her, die es abnimmt, nicht von der Seite her, die es zeigt.

Die Reihenfolge entscheidet

Alle Programme haben dieselbe Regel: Der Antrag muss eingereicht sein, bevor das Projekt beginnt — bevor etwas bestellt, unterschrieben oder angezahlt ist. Wer zuerst beauftragt und dann fragt, bekommt nichts. Deshalb beginnen wir ein Förderprojekt erst, wenn der Antrag draußen ist.

Wo es derzeit nichts gibt

Das Bundesprogramm KMU.DIGITAL ist für 2026 ausgeschöpft und läuft nach Angaben der Förderstelle nach 2026 aus. Salzburg, Tirol und das Burgenland hatten zum Zeitpunkt dieser Durchsicht kein offenes Landesprogramm für kleine Digitalisierungsvorhaben. Das sagen wir im Förder-Check genauso — statt einen Antrag zu bauen, der nirgends landen kann.

Was wir tun

Der Förder-Check ist kostenlos und unverbindlich: Betrieb, Standort, Vorhaben — innerhalb von zwei Werktagen sagen wir, welches Programm passt oder dass derzeit keines passt. Begleiten wir den Antrag, bezahlen Sie dafür erst bei Zusage, mit einer vorab vereinbarten Erfolgsbeteiligung. Entscheiden tut immer die Förderstelle, nie wir. Förderungen nach Bundesland →

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